Achtung: Hier ist jeweils der komplette Inhalt des Films niedergeschrieben. Wer sich den jeweiligen Film lieber selber anschauen will, der sollte die ersten Absätze von jeder Filmvorstellung besser überspringen!!!




Interview mit einem Vampir
[The Vampire Chronicles: Interview with the Vampire]
(Inhaltsangabe überspringen)
1991: Wenn der Journalist Malloy gewusst hätte, mit wem er ein Interview führen wird, wäre er dem geheimnisvollen Fremden wahrscheinlich nicht gefolgt, doch so erzählt dieser ihm seine Geschichte...
1791: Louis, gerade mal 24 Lenze jung, hat einen schweren Schicksalsschlag erlebt: Seine Frau und ihr Baby sind im Kindbett gestorben. Und obwohl er eine große Plantage südlich von New Orleans leiten muss, fühlt er sich leer und will nur noch sterben.
Dieser Wunsch wird ihm erfüllt. Doch dass es gerade ein Vampir ist, der ihn "erlösen" kommt, das hätte Louis nicht gedacht. Aber schließlich willigt er doch ein und so macht ihn Lestat zum Vampir.
Gemeinsam mit dem rebellischen Franzosen zieht Louis nun Nacht für Nacht umher und tötet Menschen, um ihr Blut zu trinken.
Lestat

Nach einiger Zeit gesellt sich auch noch eine kleine Vampir-Lolita zu ihnen, die zwar äußerlich ein niedliches Kind, aber im inneren eine grimmige Mörderin ist.

Nachdem ein Streit zwischen Claudia und Lestat eskaliert und das noble Stadthaus der drei Vampire abbrennt, machen sich Claudia und Louis allein auf, um die "alte Welt" zu erforschen.
In Paris stoßen sie schließlich auf Armand, den Anführer einer großen Zahl von Vampiren, die im "Théâtre des Vampires" blutige Vorstellungen für das sterbliche Publikum geben. Armand ist fasziniert von Louis und will ihn für sich alleine haben. Aber die anderen Vampire, allen voran Santiago, wollen Louis und seinen Augapfel Claudia lieber heute als morgen loshaben.
So schmieden sie einen bösen Plan gegen die beiden, dem nur Louis entgehen kann. Seine Rache ist fürchterlich und nur Armand trifft sie nicht, da dieser davon wusste. Auch er ist froh, das "dekadente Pack" los zu sein.
Doch als er Louis darum bittet, bei ihm zu bleiben, lehnt Louis ab und zieht fortan allein durch die Welt.
Als er wieder in New Orleans eintrifft, gibt es ein unverhofftes Wiedersehen mit Lestat, den er für tot geglaubt hatte. Auch dieser bittet Louis, ihn nicht zu verlassen. Louis lehnt abermals ab.
Er lebt unauffällig wie immer weiter. - Bis er schließlich Malloy trifft.
Der junge Journalist ist so fasziniert von der Geschichte, die Louis erlebt hat, dass er Louis anfleht, ihn auch zum Vampir zu machen. Doch Louis will dem Menschen das nicht antun und erschreckt ihn fast zu Tode, damit er seine Meinung ändert. Dann verschwindet er.
Malloy stürzt Hals über Kopf aus dem Haus und rennt zu seinem Wagen. - Vor den Toren San Franciscos kommt es zu einem überraschenden und genialen Ende des Films.

Ein opulentes Meisterwerk, reich an Ausstattung und Athmosphäre. Eine wahre Freude für die Sinne. Und dabei wird die traurige Geschichte, die dieser Film erzählt, nicht zurückgedrängt, sondern vielmehr noch unterstützt! - Phantastisch!

† Louis - Brad Pitt überzeugt in dieser Rolle total. Man nimmt Louis die Schwermut wirklich ab und nichts wirkt künstlich oder aufgesetzt. - Nebenbei: Die langen Haare stehen Brad Pitt wirklich gut!
† Lestat - Tom Cruise ist ja eher als Sunnyboy bekannt gewesen, doch den Zyniker Lestat mimt er perfekt ohne fehl am Platze zu wirken. Er scheint die Buchvorlage zu diesem Film ebenfalls gelesen zu haben, denn auch wenn man mehr Hintergrundwissen hat, wirkt er immer noch überzeugend. - Auch er sieht mit langen, blonden(!) Haaren sehr gut aus.
† Claudia - Kirsten Dunst war zum Zeitpunkt des Drehs schon fünfzehn oder vierzehn und wirkt mit dem Puppengesicht und den goldenen Löckchen trotzdem wie höchstens zwölf. Das jähzornige, eigenwillige Prinzesschen stiehlt den "Großen" teilweise sogar fast die Show.
† Malloy - Christian Slater hat hier keine große Rolle mit viel Text. Dennoch macht er seine Sache gut.
† Armand - Antonio Banderas mit ganz langen, ganz schwarzen Haaren? - Ich konnte es mir bis dahin nicht vorstellen, aber es sieht cool aus! Den französischen, etwas altklugen Vampir Armand macht er sogar fast etwas geheimnisvoll, obwohl das im Buch überhaupt nicht zum Vorschein kommt.
† Santiago - Stephen Rea sagte mir persönlich vorher gar nichts. Aber seine Darstellung des Ekels Santiago ist perfekt. Man muss diesen Vampir mit seiner fast beleidigenden Art einfach hassen. Bravo!

Regisseur: Neil Jordan
Erscheinungsjahr: 1994

Gesamturteil: 1*




The Crow
(
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30.Oktober - Nacht des Teufels: Shelly Webster, die Verlobte von Rockmusiker Eric Draven wird in ihrer eigenen Wohnung vergewaltigt. Als Eric hinzu kommt und ihr helfen will, wird er von T-Bird, Funboy, Tin Tin und Shank ermordet. Auch Shelly stirbt an den Folgen der Misshandlungen.
Doch die Verbrecher kommen ungeschoren davon, weil der Fall nie geklärt werden konnte.
Ein Jahr später bringt eine Krähe Erics Seele zurück, damit er Rache üben kann an T-Bird und seiner Gang.
Dummerweise wird auch Sarah, dessen Mutter mit Funboy zusammen ist und Drogen nimmt, mit hinein gezogen, weil sie sehr gut mit Eric und Shelly befreundet war.
Es kommt schließlich zum spannenden Showdown zwischen Eric und Top Dollar, dem Chefgangster der Stadt...

Der ewige Kampf zwischen Gut und Böse, etwas anders, aber dennoch wunderschön umgesetzt. Auch die athmosphärische Dichte des Films trägt dazu bei, dass er einen von der ersten bis zur letzten Minute fesselt.

† Eric Draven - Brandon Lee wurde bei den Dreharbeiten zu diesem Film erschossen. - Ein "Unfall": Eine der Waffen, die Platzpatronen enthalten sollte, war mit echten Kugeln geladen. - Mit diesem Film hat sich Brandon ein unvergessliches Denkmal gesetzt!
† Sarah - Rochelle Davis hat eine der Hauptrollen in diesem Film und macht ihre Sache wirklich perfekt!
† Albrecht - Ernie Hudson ist auch goldrichtig in dieser Rolle. Der schwarze Cop mit dem netten Homur könnte kitschig wirken, tut es aber dank Ernies einfühlsamer Darstellung nicht.
† Shelly - Sofia Shinas kommt nur selten ins Bild und hat fast keinen Text, doch sie gibt zusammen mit Eric wirklich ein Traumpaar ab!
† Top Dollar - Michael Wincott ist der perfekte Film-Bösewicht. Seine vielschichtige Darstellung von Top Dollar ist grandios.

Regisseur: Alex Proyas
Erscheinungsjahr: 1993

Gesamturteil: 1*




Der Name der Rose
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1327: In einer Benediktiner-Abtei in Norditalien gibt es eine Reihe mysteriöser und grausamer Morde. Niemand vermag sie aufzuklären.
Da wird der Franziskanermönch William von Baskerville hinzugerufen. Doch schon bald wünscht sich der Abt, William und sein junger Assistent würden aufhören, herumzuschnüffeln, denn es entsteht nach und nach der verdacht, dass der Mörder aus den eigenen Reihen kommt.
Als wäre das noch nicht genug, verliebt sich der junge Mönch Adson in ein Mädchen aus dem Dorf und wird von ihr verführt.
Salvatore, ein verkrüppelter, anscheinend zurückgebliebener Mönch, betreibt schwarze Magie und wird in einer nacht erwischt. Allerdings beschuldigt man das Mädchen, das bei ihm war, als Hexe, obwohl diese bloß um etwas zu essen gebettelt hat.
Adson ist von der Unschuld seiner geheimen Liebe überzeugt, kann jedoch nichts unternehmen, als sie schließlich zusammen mit Salvatore und Remiggio, die von dem Inquisitor Gui, dem Widersacher Williams, der Ketzerei angeklagt werden, zum Scheiterhaufen geführt wird.
Zur selben Zeit verirrt er sich zusammen mit William in einem Labyrinth, in dem "verbotene Bücher" über das Lachen und die Freude versteckt sind.
Durch einen Unfall brennt die Bibliothek schließlich nieder, doch William und Adson können den Flammen entkommen.
Als Atzorn am nächsten Morgen am Scheiterhaufen des Mädchens vorbeigeht, ist dieser nicht anbgebrannt und die Stricke sind zerschnitten. - Anscheinend konnte sie entkommen...

Ein super-spannender Krimi, dessen Handlung so verstrickt und komplex ist, dass es schwer ist, den kompletten Handlungsablauf in wenigen Worten verständlich wieder zu geben. Gott sei Dank wird auf Special Effects verzichtet, denn sonst würde der Film viel von seiner Ausdruckskraft und Authenzität verlieren.

† William von Baskerville - Sean Connery ist einfach ein phantastischer Schauspieler! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
† Adson von Melk - Christian Slater als übereifriger, später verliebter Assistent eines Detektiv-Mönches wirkt teilweise wirklich lustig, auch wenn seine Rolle selber nichts komisches an sich hat, sondern eher dramatisch ist.

Regisseur: Jean-Jacques Annaud
Erscheinungsjahr: 1986

Gesamturteil: 1

Anmerkung: Ich hoffe, ich habe alle Namen richtig geschrieben. Falls irgendjemand meint, da müsste etwas anders geschrieben werden, dann mailt mir.

Filme, die auch noch hier drauf sollen, wo ich aber noch nicht dazu gekommen bin, etwas drüber zu schreiben:
Sieben
Das letzte Einhorn
23
Die Mumie